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Die Absicherung ist als sehr gut
zu bewerten. Am 9.8.2006 wurde der obere Teil der Route saniert.
Wie immer wird jedoch die Mitnahme von Klemmkeilen und Friends empfohlen.
Der Einstieg befindet sich direkt am Gletscher, in einem Bereich,
wo dieser extrem in Bewegung ist. Gleich beim Einstieg ist das sichtbar,
da ein BH unerreichbar in 3 m Höhe in einer glatten Platte
steckt. Im Jahr 2005 war der noch erreichbar. Zwischenhaken fehlen
nur in der 6., 7. und 8. Seillänge, da zuletzt leider der Akku
der Bohrmaschine aus ging. In der 10. SL zuerst ca 15 m im Riß
empor, dann jedoch nicht diesem weiter folgen, sondern leicht nach
rechts (BH, etwas abdrängend) hinauf auf eine 2 m breiteRampe.
Der Stand befindet sich hinter einem großen Block. Von hier
geht es 45 m hinauf in einem wunderschönen Riß. Wieder
befindet sich der Stand auf einer breiten Rampe. Die abschließende
Rißverschneidung ist sehr fotogen, zwar nicht leicht (VI),
löst sich aber immer wieder gut auf. Achtung neues Topo seit
14.8.2006
Landschaftlich schön ist der Abstieg im Bereich der Hochkreuzscharte.
Ein geschultes Auge sollte man jedoch haben. Beim Abseilen über
den SO-Anstieg bitte beachten, daß das Abseilen mit einem
50 m Seil möglich ist. Als Standplätze dienen Nirosterbügel
oder Torstahlbügel. Im unteren Drittel bitte Topo beachten;
man seilt auf ein Band ab und quert dann etwas mühsam 5 m zum
nächsten Abseilpunkt. Besser ist sicher zuerst den Südostpfeiler
zu machen, dann kennt man die ungefähre Abseillinie. Besser
und auch schneller ist man normalerweise, wenn man über die
Hochkreuzscharte abklettert und absteigt.
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